5 Irrtümer zur Suchmaschinenoptimierung

Irrtum Nr. 1: Unsichtbar hinterlegte Schlagwörter (Metakeywords) sind 
relevant für Suchmaschinen

In den Anfangzeiten des Internets – und damit auch der Suchmaschinen – hinterlegte man unsichtbare Schlagwörter (sog. „Metakeywords“) im Quellcode von Webseiten, die von Suchmaschinen ausgelesen und verwerten wurden. Durch Manipulationsversuche von Webseitenbetreiber – es werden Keywords hinterlegt, die nichts oder nur entfernt mit den Inhalten der Webseite zu tun haben – werden diese Metakeywords schon lange von den Suchmaschinen ignoriert. Heute verwerten die Suchmaschinen nur noch die Inhalte, die auch für den Besucher der Webseite sichtbar sind!

Tipp: Verwenden Sie Schlagworte, die wirklich mit Ihrem Thema zu tun haben und lassen Sie diese in Ihre Texte einfließen. Nehmen Sie bei der Auswahl von Schlagwörtern die Perspektive Ihrer potenziellen Kunden ein. Was würde Ihr Kunde suchen, wenn er Ihre Dienstleistung benötigt?

Irrtum Nr. 2: Suchmaschinen durchsuchen in dem Moment „live“ das 
Internet, in dem Sie eine Suchanfrage eingeben

Suchmaschinen durchsuchen nicht „live“ bei einer Schuchanfrage das Internet, sondern speichern die Inhalte einer Webseite zwischen! Sie besuchen die Webseiten im World Wide Web in regelmäßigen Abständen, um die Inhalte auszulesen, relevante Textteile auszuwerten und auf ihren Servern abzuspeichern. Wenn eine Suchanfrage eingegeben wird, werden die zwischengespeicherten Inhalte angezeigt, die sich logischerweise in der Zwischenzeit geändert haben können.

Tipp: Je häufiger sich die Inhalte Ihrer Webseite verändern, desto häufiger statten Ihnen Suchmaschinen einen Besuch ab. Halten Sie daher in Blogs und Content-Management-Systemen veränderliche Inhalte bereit!

Irrtum Nr. 3: Viel hilft viel: Möglichst viele Schlagworte hinterlegen

Häufig werden Webseitentexte produziert, die möglichst viele unterschiedliche Schlagworte enthalten, um bei allen denkbaren Schlagworten in der Trefferliste der Suchmaschinen zu landen. Dadurch erhält das einzelne Suchwort aber keine Gewichtung mehr und Ihre wirklich wichtigen Schlagworte gehen unter!

Tipp: Verwenden Sie wenige, aber passende Keywords oder Wortkombinationen und platzieren Sie diese gezielt auf thematisch passenden Unterseiten. Finden Sie heraus, was und wie Ihre Zielgruppe sucht und finden Sie Nischen, die noch wenig besetzt oder komplett unbesetzt sind!

Irrtum Nr. 4: Automatische Suchmaschinen-Einträge sind sinnvoll

Viele Dienstleister werben mit Angeboten, bei denen Ihre Webseite automatisch in alle möglichen Suchmaschinen eingetragen wird. Diese Dienste tragen Ihre Webseite unqualifiziert und wahllos ein! Soll Ihre Seite wirklich bei erotiksuche24 oder in einer japanischen Suchmaschine erscheinen?

Tipp: Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche: Im deutschen Markt ist Google nach wie vor die beliebteste Suchmaschine. Es lohnt sich also, alle Optimierungsaktivitäten auf diese Suchmaschine auszurichten!

Irrtum Nr. 5: Suchmaschinenoptimierung geschieht von heute auf morgen

Bei der Suchmaschinenoptimierung braucht es vor allem eins: Zeit. Maßnahmen zur schnellen Verbreitung der eigenen Webseite durch wahllos und künstlich erzeugte Verlinkungen werden von Google erkannt und abgestraft. Im schlimmsten Fall verschwindet Ihre Webseite komplett aus dem Suchindex.

Tipp: Stellen Sie interessante Inhalte wie branchenspezifische Neuigkeiten,  Tipps und Tricks zu einem bestimmten Thema, Stellungnahmen zu Trends und aktuellen Themen bereit – der Link zu Ihrer Webseite wird auf natürlich Art und Weise weitergegeben und Ihre Webseite erhält von ganz allein eine hohe Relevanz!